Frenchie Nft Collection

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FAQs

NFT-Kunst: Was es ist, wie es funktioniert und was es für die Kreativbranche bedeutet

Falls du noch nicht von NFTs oder NFT-Kunst gehört hast, solltest du deine Internetverbindung kontrollieren. In den letzten vier bis fünf Monaten haben Diskussionen über NFT buchstäblich das Internet lahmgelegt. Von Plattformen wie TikTok und Twitter bis hin zu CNN News hat das Trendthema Millionen von Menschen mit der Frage zurückgelassen, was es ist und wie es für sie funktionieren kann.

Ihre steigende Beliebtheit verspricht, die Kreativbranche zu revolutionieren. Als Grafikdesignerin und Künstlerin stelle ich mir dir Frage „Was bringt mir NFT-Kunst?“ Schauen wir uns den Begriff zunächst mal genauer an.

Ein NFT ist ein digitales Gut, das ausschließlich im digitalen Universum existiert – du kannst es nicht anfassen, aber du kannst es besitzen. Ein NFT kann jede digitale Datei sein: ein Kunstwerk, ein Artikel, Musik oder sogar ein Meme wie „Disaster Girl“, von dem das Originalfoto Anfang des Jahres für 500.000 $ verkauft wurde.

NFT steht für „Non Fungible Token“, zu Deutsch „nicht ersetzbares Token“, aber was genau bedeutet das? Nun, zunächst einmal müssen wir verstehen, was ein „Fungible Token“ ist. Nehmen wir als Beispiel Geld: Ein 100-Euro-Schein lässt sich gegen fünf 20-Euro-Scheine tauschen und hat immer noch denselben Wert. Das bedeutet, ein 100-Euro-Schein ist ein fungible (tauschbar) Token.


Ein Ausschnitt aus Beeples „Everydays – The First 5000 Days”, einer Collage aus digitalen Bildern, die als „Nonfungible Token“ (NFT) „gemintet“ und für 69,3 Millionen Dollar verkauft wurde.

Wenn dieser 100-Euro-Schein von Banksy signiert ist, wird er zu einem einzigartigen Produkt. Sein Wert ist sehr viel schwieriger zu bestimmen, da er nicht mehr einfach nur fünf 20-Euro-Scheine wert ist. Das bedeutet, ein Non Fungible Token kann nicht gegen einen gleichen Wert eingetauscht werden. Das bedeutet auch, dass sein Wert, wie bei jedem Investment, in Zukunft steigen oder fallen kann, abhängig von den Umständen.

Was uns besonders interessiert: Welchen Einfluss wird diese neue, digitale Art des Kunstverkaufs auf Kreative und die Kreativbranche haben? Gehen wir gemeinsam den Antworten nach.

Was bedeutet NFT-Kunst für Kreative?

Bevor es Kryptowährung gab, haben wir nie etwas Digitales besessen. Wir haben Videos und Grafiken verschickt, wiederverwertet und sie gepostet, aber es gab nicht die Möglichkeit, automatisch das vollständige und konkrete Eigentum an einer digitalen Datei oder einem Kunstwerk zu erwerben. Mit NFTs hat sich das geändert. Kreative können nun digitale Kunstwerke nach Belieben verleihen, verkaufen oder ausstellen.

Um sie verkaufen zu können, müssen die Kreativen ihre Kunst in irgendeiner Form „legal“ besitzen. Nachdem ein NFT-Kunstwerk kreiert wurde, wird es auf dem Kryptowährungsdienst Blockchain „geminted“, beziehungsweise zu einem Token gemacht. Die Blockchain ist ein digitales Transaktionssystem, das Informationen so speichert, dass diese schwer zu hacken oder manipulieren sind. Dadurch ist die Blockchain extrem nützlich, um zurückzuverfolgen, wem das Urheberrecht an einem Kunstwerk gehört und wer es geschaffen hat. Theoretisch führt jedes digitale Werk, das du kreiert und „geminted“ hast, ausschließlich zu dir.



Illustration von OrangeCrush

Letztendlich soll dieser Prozess es ermöglichen, dass Menschen, die digitale Kunst kreieren, offiziell Anerkennung für ihr Werk erhalten, so wie dem Maler Gustav Klimt sein berühmtes Werk „Der Kuss“ zugeschrieben wird. Das Problem mit diesem sehr neuen Konzept ist, dass Blockchain zwar über Verträge verfügt, die die Rechtmäßigkeit des Minting und Urheberrechts stützen, diese aber bisher vor Gericht noch nicht auf die Probe gestellt wurden.

Es gibt bereits Kreative, die davon berichten, dass ihr Werk von Betrügern geminted und verkauft wurde. Doch ohne einen entsprechenden Schutz durch das Gesetz oder eine bereits bestehende Gesetzgebung zu diesem Thema bleibt es Spekulation, was diese Kreativen dagegen tun können.

Release date

Die erste Frenchie NFT Kollektion deutschlands.

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OpenSea

Das Wichtigste zu OpenSea in Kürze

  • OpenSea ist ein digitaler Marktplatz zum Kauf und Verkauf von NFTs.
  • Nutzer können dort NFTs erwerben oder selbst NFTs einstellen und verkaufen.
  • OpenSea ist aktuell die größte NFT-Plattform und führt Kunstwerke, Musik, Sammelkarten, Domainnamen und andere Sammlerstücke.
  • Zur Verwendung von OpenSea wird ein geeignetes Wallet (z.B. MetaMask) benötigt.

Was ist OpenSea?

OpenSea ist ein digitaler Marktplatz für NFTs, non-fungible Token. Anders als bei austauschbaren Coins wie beispielsweise Bitcoin sind non-fungible Token einzigartig. Sie kommen nur jeweils einmal vor und sind nicht gegenseitig ersetzbar. Das macht sie zu begehrten Sammlerstücken.

Die Plattform hat sich als eine der führenden Websites für den Kauf und Verkauf von NFTs etabliert. Die Auswahl an Token ist im Vergleich zur Konkurrenz sehr hoch. OpenSea selbst wirbt damit, das größte Portal für NFTs zu sein. 

Die NFTs im Sortiment stammen entweder direkt von den Erstellern, die die Token auf der Plattform einstellen, oder werden aus anderen Sammlungen und Plattformen gezogen. 

Damit ist OpenSea ein offenes System, das fließende Übergänge zu weiteren Anbietern ermöglicht. Exklusive Drops sorgen für Inhalte, die zunächst ausschließlich auf OpenSea zu finden sind. 

OpenSea ist ausschließlich in Englisch verfügbar. In der Verwendung tauchen gelegentlich Anweisungen in Deutsch auf, als Folge der im Browser eingestellten Sprache.

Wie verwendet man OpenSea?

Zur Erstellung des Profils benötigen Nutzer ein Ethereum-Wallet, das sie mit OpenSea verbinden. Zur Auswahl stehen eine Reihe von Wallets, wie zum Beispiel MetaMask, Coinbase, Trust oder WalletConnect. 

Das gesamte Sortiment, inklusive Festpreis oder Auktionsgrundlage, lässt sich aber bereits vorher einsehen. 

Der Handel auf der Plattform funktioniert nach dem Ebay-Prinzip. Professionelle Händler, Community-Experten und Laien gleichermaßen können Token erstellen und damit Coins verdienen. OpenSea verifiziert Profile per blauem Haken.

Im Umkehrschluss haben potentielle Käufer die Qual der Wahl. Empfehlungmechanismen wie beispielsweise Rankings oder Aktivität sowie Filter helfen beim Stöbern. 

Eine umfangreiche Dokumentation und das Help Center unterstützt vor allem Neulinge bei der Orientierung auf dem Portal. 

Neben der Möglichkeit, “neue” NFTs zu erwerben, existiert auf OpenSea ein beachtlicher Zweitmarkt. Lizenzgebühren sollen dabei sicherstellen, dass die Schöpfer bei jedem Handel mitverdienen. 

Auch wenn NFTs mit realen Gütern wie Gold und Immobilien verknüpft werden können und eine Vielzahl von Verwendungszwecken haben, führen die meisten Plattformen aktuell hauptsächlich Kunstwerke, Musik, Sammelkarten und Domains. Das ist bei OpenSea nicht anders.

Optional lassen sich auf der Plattform bei jedem NFT exklusive Zusatzinformationen verschlüsseln, die ausschließlich den Käufern zugänglich sind. Das soll die Herangehensweise “einfach das Bild speichern”, was effektiv den Diebstahl des intellektuellen Eigentums darstellt, weniger attraktiv machen.

Wie kauft man NFTs auf OpenSea?

OpenSea basiert auf einigen Prinzipien, die Käufer kennen sollten.

NFTs haben einen Festpreis oder gehen per Auktion an die Käufer. Um den jeweiligen NFT zu erwerben, können Interessenten den angezeigten Preis zahlen (“Buy”) oder über “Make offer” ihr Angebot einstellen. 

Beim Kauf fallen Verkaufsgebühren (2,5 %), potentielles Gas und etwaige Lizenzgebühren an. Neue Angebote müssen im Preis mindestens 5 Prozent über dem zuvor abgegebenen Angebot liegen.

Die Bezahlung erfolgt per ETH, WETH, DAI, MANA oder USDC. De facto ist WETH, OpenSeas portaleigene Währung, der Bezahlstandard.

Neben der Ethereum-Blockchain setzt OpenSea auf Polygon und Klaytn.

NFTs auf OpenSea per Fixpreis kaufen:

  1. Auswahl treffen
  2. Ggf. Wallet erstellen und sicherstellen, dass genügend Budget vorhanden ist
  3. Wallet verbinden
  4. Klick auf “Buy now”
  5. Transaktion bestätigen
  6. NFT wird im Wallet gespeichert

NFTs per Auktion erwerben:

  1. Auswahl treffen
  2. Ggf. Wallet erstellen und sicherstellen, dass genügend Budget für eine Auktion vorhanden ist
  3. Wallet verbinden
  4. Klick auf “Make an offer”
  5. Ggf. Details der Sammlung reviewen
  6. Kryptowährung für das Angebot auswählen
  7. Angebot eingeben und Transaktion bestätigen
  8. Status der Auktion im Wallet einsehen

Wie erstellt man NFTs auf OpenSea?

Nutzer können auf OpenSea sowohl bestehende NFTs verkaufen als auch selbst neue NFTs einstellen. Zum erstmaligen Verkauf sind ein paar Initialisierungsschritte erforderlich.

Konto für den Verkauf vorbereiten:

  1. Ggf. Wallet erstellen und sicherstellen, dass genügend Budget für die Gebühren vorhanden ist
  2. Wallet für Verkaufsorder initialisieren (Gas)
  3. OpenSea Zugriff auf die im Wallet enthaltenen NFTs gewähren
  4. Für Auktionen: ETH gegen WETH tauschen -> “Wrap” und “Convert tokens”

Sobald das Wallet mit OpenSea verknüpft ist, zeigt das Profil die bestehenden NFTs automatisch an. Möchte man einen NFT verkaufen, der sich noch nicht in dem verknüpften Wallet befindet, überträgt man ihn zunächst.

Nutzer wählen, ob sie per Fixpreis oder Auktion verkaufen möchten. Auktionen laufen entweder basierend auf “Reserve price” oder auf “Declining price” ab. Ersteres stellt sicher, dass der Höchstbietende den Zuschlag erhält. Letzteres lässt den Preis über die Dauer der Auktion automatisch sinken.

NFTs lassen sich als einzeln oder als Bündel verkaufen. Es gibt die Option, nur an einen bestimmten Käufer zu verkaufen.

Nutzer können eigene NFTs zunächst auf der Plattform erstellen und modifizieren. Erst im zweiten Schritt, sprich beim konkreten Verkauf, ist es notwendig, den NFT zu minten. Dabei die Information zum NFT auf der jeweiligen Blockchain gespeichert. 

Für die reine Erstellung von Token nimmt OpenSea keine Gebühren. Durch das Minten fällt allerdings Gas an.

NFT erstellen:

  1. Klick auf “Create” 
  2. Datei hochladen (jpg, png, gif, svg, mp4, webm, wav, ogg, glb, gltf)
  3. Titel, Beschreibungen, Lizenzgebühren und weiteren Content ergänzen
  4. Blockchain zum Minten auswählen 
  5. Payout-Wallet hinzufügen
  6. Ggf. Einer Sammlung hinzufügen
  7. Klick auf “Create”

Sowohl die Auswahl der Blockchain als auch die Lizenzgebühren sind später beim Verkauf relevant. Daher ist es wichtig, bei der Festlegung vorsichtig vorzugehen.

Es ist üblicher Standard, die eigenen NFTs einer Sammlung hinzuzufügen. Um eine neue Sammlung zu erstellen, genügt ein Klick auf “Create Collection”.

Wie mintet man NFTs auf OpenSea?

In der Detailansicht jedes eingestellten NFTs befindet sich die “Sell”-Option. Mit Klick darauf öffnet sich ein Fenster mit der Übersicht zu den anfallenden Verkaufsgebühren und den möglichen Lizenzgebühren. Hier lassen sich Menge und Preis bestimmen. Der Klick auf “Complete listing” löst den Minting-Prozess aus.

Bei Ersteinstellung muss die jeweilige Währung per verbundenen Wallet entsperrt werden. Die Signierung, ebenfalls im Wallet,  vollendet schließlich den Prozess.

Zu den Verkaufsgebühren kommen die Gebühren für Gas hinzu, auf die OpenSea keinen Einfluss hat. 

Seit neuestem experimentiert das Portal allerdings mit einem Gas-freien Kaufverfahren, basierend auf der Polygon-Blockchain. NFTs ohne Gebühren für Gas einstellen zu können, lohnt sich für Sparfüchse.

Was gilt es auf OpenSea zu beachten

Die NFTs auf OpenSea basieren auf dem ERC-721 und ERC-1155 Standard. Diese Formate sind Standards für non-fungible Token auf der Ethereum-Blockchain. Auktionen lassen sich nur mit ERC-721 durchführen.

Beim erstmaligen Bezahlen mit einer Kryptowährung, beim ersten Kauf oder Verkauf und beim Minten auf der Plattform fallen Gas-Gebühren an. Erstaktionen sind per Transaktion zu bestätigen Danach reicht eine Signatur für Käufe und Verkäufe.

Handelt es sich um einen Fixpreiskauf, bezahlt der Käufer die Gebühren. Bei einer Auktion übernimmt der Verkäufer automatisch das Gas.