15. November 2025

Welches Futter ist für französische Bulldoggen am besten? (2026)

16 Min. Lesezeit

Das beste Futter für Französische Bulldoggen ist getreidefreies Nassfutter mit hohem Fleischanteil. Frenchies brauchen leicht verdauliches Futter wegen ihrer empfindlichen Verdauung und Neigung zu Allergien.

Die optimalen Futtersorten für Welpen, Erwachsene und Senioren

Französische Bulldoggen gehören zu den anspruchsvollsten Hunderassen, wenn es um Ernährung geht. Ihre kurze Schnauze, empfindliche Verdauung und spezielle Stoffwechselstruktur erfordern Futter, das exakt auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Bei Dogs Supreme haben wir uns genau darauf spezialisiert: hochwertige, funktional entwickelte Futtersorten, die optimal auf die besonderen Anforderungen französischer Bulldoggen abgestimmt sind.

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Jedes Futter wurde mit Fokus auf Verträglichkeit, Nährstoffbalance und Energiebedarf dieser einzigartigen Rasse ausgewählt. So erhält deine Französische Bulldogge genau das, was sie braucht – für Gesundheit, Vitalität und ein langes, aktives Leben.

Experten-Tipp

"Frenchies brauchen kleine Kroketten und leicht verdauliche Proteine. Getreidefreie Sorten reduzieren Blähungen deutlich." – Dr. Anna Meyer, Fachtierärztin für Ernährung

Die speziellen Ernährungsbedürfnisse von Französischen Bulldoggen

Französische Bulldoggen haben spezielle Ernährungsbedürfnisse, die berücksichtigt werden müssen, um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu gewährleisten. Diese Hunde neigen zu Allergien, Verdauungsproblemen und Fettleibigkeit. Daher ist es wichtig, dass ihr Futter genau auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Allergien und Unverträglichkeiten

Französische Bulldoggen sind häufig von Nahrungsmittelallergien betroffen – deutlich häufiger als die meisten anderen Hunderassen. Es ist wichtig, hypoallergenes Futter zu wählen, das frei von häufigen Allergenen wie Weizen, Soja und Mais ist. Typische Symptome sind chronischer Juckreiz, Hautrötungen, wiederkehrende Ohrenentzündungen und Verdauungsprobleme. Eine frühzeitige Erkennung und Umstellung auf geeignetes Futter kann langfristige Hautschäden und chronische Entzündungen verhindern.

Verdauungsprobleme

Diese Rasse kann empfindlich auf bestimmte Inhaltsstoffe reagieren, was zu Verdauungsproblemen führen kann. Hochverdauliche Proteine und präbiotische Fasern können helfen, die Darmgesundheit zu unterstützen. Blähungen sind bei Frenchies besonders häufig – und haben mehrere Ursachen.

Die kurze Schnauze (Brachyzephalie) führt dazu, dass Frenchies beim Fressen deutlich mehr Luft schlucken als langnasige Hunde. Diese Aerophagie ist eine der Hauptursachen für die typischen Blähungen. Erhöhte Fressnäpfe und sogenannte Anti-Schling-Näpfe können das Problem deutlich reduzieren, da sie die Futteraufnahme verlangsamen. Auch die Fütterung mehrerer kleiner Mahlzeiten statt einer großen Portion hilft, die Luftaufnahme zu minimieren.

Darüber hinaus reagieren viele Frenchies empfindlich auf fermentierbare Kohlenhydrate wie Getreide, Hülsenfrüchte und bestimmte Gemüsesorten (Kohl, Brokkoli). Diese werden im Dickdarm vergoren und produzieren Gas. Getreidefreies Futter mit leicht verdaulichen Kohlenhydratquellen wie Süßkartoffel oder Kartoffel verursacht in der Regel deutlich weniger Blähungen.

Anatomische Besonderheiten

Kleine Kroketten sind essentiell: Durch die kurze Schnauze haben Französische Bulldoggen Schwierigkeiten, große Kroketten aufzunehmen. Mini-Kroketten erleichtern die Futteraufnahme erheblich.

Kontrollierter Energiegehalt: Frenchies neigen zu Übergewicht. Das Futter sollte einen ausgewogenen Energiegehalt haben, um das Idealgewicht zu halten.

Schnellwahl – das richtige Futter für deinen Frenchie

Wähle das passende Futter, basierend auf Alter und besonderen Bedürfnissen:

Für Welpen: JOSERA YoungStar

Das JOSERA YoungStar ist ideal für Welpen bis 12 Monate. Es ist getreidefrei für eine sensible Verdauung, enthält 86% tierisches Protein für optimales Wachstum und verfügt über kleine Kroketten, die perfekt für die kurze Frenchie-Schnauze sind.

Fütterungsempfehlung für Welpen

Alter 8 kg Endgewicht 10 kg Endgewicht 12 kg Endgewicht
3 Monate 120-140g 140-160g 160-180g
6 Monate 140-160g 160-180g 180-200g
9 Monate 130-150g 150-170g 170-190g

Unsere Empfehlung für Erwachsene: JOSERA Mini Duck & Potato

Für ausgewachsene Frenchies (1-7 Jahre) empfehlen wir das JOSERA Mini Duck & Potato. Die Mono-Protein-Quelle Ente minimiert das Allergierisiko, während die getreidefreie Rezeptur typische Blähungen reduziert. Die Mini-Kroketten sind leicht verdaulich.

Tägliche Futtermenge (Adult)

Gewicht Normal aktiv Wenig aktiv
8 kg 110-130g 100-120g
10 kg 130-150g 120-140g
12 kg 150-170g 140-160g

Bei Allergien & Unverträglichkeiten: JOSERA Salmon & Potato

Das JOSERA Salmon & Potato nutzt Lachs als seltenes Allergen (Mono-Protein) und Kartoffel statt Getreide für beste Verträglichkeit. Der hohe Omega-3-Gehalt unterstützt zudem ein glänzendes Fell und gesunde Haut.

Bei Übergewicht & für Senioren: JOSERA Light & Vital

Für ältere Frenchies (ab 7 Jahren) oder bei Neigung zu Übergewicht ist JOSERA Light & Vital die beste Wahl. Ein reduzierter Fettgehalt und L-Carnitin unterstützen die Fettverbrennung, während der hohe Ballaststoffanteil gut sättigt.

Für extreme Sensibilität: JosiDog Adult Sensitive

Bei wiederkehrenden Verdauungsproblemen hilft JosiDog Adult Sensitive. Mit einer minimierten Zutatenliste bietet es höchste Verträglichkeit und ist besonders schonend für empfindliche Mägen.

Warum JOSERA?

  • Anatomisch angepasst: Kleine Kroketten für kurze Schnauzen – besonders wichtig bei Französischen Bulldoggen.
  • Getreidefrei & hypoallergen: Reduziert Allergien und Blähungen. Mono-Proteine minimieren das Allergierisiko.
  • Kontrollierter Energiegehalt: Verhindert rassetypisches Übergewicht, das Gelenke und Atmung belastet.
  • Premium-Protein: Leicht verdaulich mit hoher Bioverfügbarkeit.

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JOSERA Produktvergleich für Französische Bulldoggen

Detaillierter Vergleich aller JOSERA Futtersorten für Frenchies
JOSERA Produkt Krokettengröße Hauptprotein Getreidefrei Mono-Protein Ideal bei
YoungStar Klein Geflügel Ja Nein Welpen bis 12 Monate
Mini Duck & Potato Mini Ente Ja Ja Erwachsene, Allergien
Salmon & Potato Normal Lachs Ja Ja Haut-/Fellprobleme
Light & Vital Normal Geflügel Nein Nein Übergewicht, Senioren
JosiDog Sensitive Normal Variiert Optional Ja Extreme Sensibilität

Dogs Supreme vs. Royal Canin vs. Wolfsblut im Vergleich

Du fragst Dich, wie sich das Futter-Sortiment von Dogs Supreme gegen die bekannten Marken schlägt? Hier ein ehrlicher Vergleich der drei beliebtesten Optionen für Französische Bulldoggen.

Kriterium Dogs Supreme (JOSERA) Royal Canin French Bulldog Wolfsblut Wild Duck
Fleischanteil Hoch (Geflügel/Lachs als Hauptzutat) Mittel (Geflügelprotein, teils dehydriert) Hoch (50% Ente, frisch und getrocknet)
Getreidefrei Ja (mehrere Sorten) Nein (enthält Reis und Weizen) Ja
Mono-Protein verfügbar Ja (Lachs, Lamm) Nein Ja (Ente)
Preis pro kg (ca.) 6–10 € 8–12 € 7–11 €
Abo-Option mit Rabatt Ja (20% Ersparnis) Nein Nein
Speziell für Frenchies Sortiment auf kleine Rassen abgestimmt Ja (eigene Breed-Linie) Nein (allgemein)
Verträglichkeit bei Allergien Sehr gut (getreidefrei + Mono-Protein) Eingeschränkt (enthält Getreide) Gut (getreidefrei)

Unterm Strich: Royal Canin bietet eine eigene Frenchie-Linie, setzt aber auf Getreide. Wolfsblut punktet beim Fleischanteil. Dogs Supreme kombiniert getreidefreie Rezepturen mit einem Abo-Modell, das auf Dauer günstiger ist und Futterwechsel vermeidet.

Nassfutter oder Trockenfutter für Französische Bulldoggen?

Eine der häufigsten Fragen von Frenchie-Besitzern: Soll ich Nassfutter oder Trockenfutter geben? Die Antwort hängt von deinem Hund ab – beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

Kriterium Nassfutter Trockenfutter
Wassergehalt 70–80 % (gut für Hydration) 8–10 % (Hund muss mehr trinken)
Proteingehalt Höher pro Portion (Fleischanteil oft 60–70 %) Konzentrierter, kleinere Portionen nötig
Verdaulichkeit Sehr gut – schonend für empfindliche Mägen Gut – Kroketten fördern Zahnabrieb
Akzeptanz Sehr hoch – intensiver Geruch und Geschmack Gut – manche Frenchies sind wählerisch
Haltbarkeit Geöffnet 2–3 Tage im Kühlschrank Wochen bis Monate nach Öffnung
Preis pro Tag 1,50–3,00 € (10 kg Hund) 0,80–1,50 € (10 kg Hund)
Blähungen Weniger – weniger Füllstoffe Mehr – besonders bei getreidehaltigen Sorten

Unsere Empfehlung für Französische Bulldoggen: Mischfütterung. Kombiniere hochwertiges Nassfutter (morgens) mit Trockenfutter (abends). So profitiert dein Frenchie von der hohen Akzeptanz und Verdaulichkeit des Nassfutters und dem Zahnpflegeeffekt der Kroketten. Achte bei Trockenfutter unbedingt auf kleine Kroketten – die kurze Schnauze macht große Brocken zur Erstickungsgefahr.

Bei Frenchies mit chronischen Blähungen kann eine reine Nassfutter-Ernährung die Symptome deutlich verbessern. Getreidefreies hypoallergenes Nassfutter ist hier oft die beste Wahl.

Fütterungsmengen im Detail – so vermeidest du Über- und Untergewicht

Übergewicht ist das häufigste ernährungsbedingte Problem bei Französischen Bulldoggen. Ein Frenchie mit nur 1–2 kg zu viel belastet Atemwege, Gelenke und Herz überproportional. Die richtige Futtermenge ist daher entscheidend.

Tägliche Futtermenge nach Gewicht und Aktivität

Gewicht Wenig aktiv Normal aktiv Sehr aktiv
8 kg 90–110 g 110–130 g 130–150 g
10 kg 110–130 g 130–155 g 155–180 g
12 kg 130–150 g 150–175 g 175–200 g
14 kg 150–170 g 170–195 g 195–220 g

Angaben für hochwertiges Trockenfutter. Bei Nassfutter ca. 3x so viel (wegen 70% Wasseranteil). Bei Mischfütterung entsprechend aufteilen.

Body Condition Score (BCS) – so prüfst du das Gewicht deines Frenchies:

  • Ideal (BCS 4–5/9): Rippen tastbar mit leichter Fettabdeckung, Taille von oben sichtbar, Bauch von der Seite leicht eingezogen.
  • Zu dünn (BCS 1–3): Rippen deutlich sichtbar, keine Fettabdeckung, ausgeprägte Taille. → Futtermenge um 10–15 % erhöhen.
  • Zu schwer (BCS 6–9): Rippen kaum oder nicht tastbar, keine Taille erkennbar, hängender Bauch. → Futtermenge um 10–20 % reduzieren, Bewegung steigern.

Wiege deinen Frenchie regelmäßig – idealerweise alle 2 Wochen. Schon 500 g Gewichtszunahme können bei einem 10-kg-Hund die Atemprobleme verschlimmern. Teile die tägliche Ration auf 2–3 Mahlzeiten auf, um die Verdauung zu entlasten und Blähungen zu reduzieren.

Allergie-Futter für Französische Bulldoggen – der Spezialfall

Rund 30–40 % aller Französischen Bulldoggen leiden unter Futtermittelallergien oder -unverträglichkeiten. Das macht die Futterwahl zur echten Herausforderung. Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Ansatz lassen sich die Symptome meist vollständig kontrollieren.

Die häufigsten Allergene bei Frenchies

Allergen Häufigkeit Symptome Alternative
Getreide (Weizen, Mais) Sehr häufig Blähungen, Durchfall, Juckreiz Kartoffel, Süßkartoffel, Reis
Rind Häufig Hautausschlag, Ohrenentzündungen Ente, Lachs, Pferd, Insektenprotein
Huhn Häufig Pfotenlecken, Rötungen Lamm, Fisch, Känguru
Milchprodukte Mittel Durchfall, Blähungen Milchfreie Sorten wählen
Soja Mittel Verdauungsprobleme, Blähungen Sojafreies Futter

Ausschlussdiät – Schritt für Schritt

Wenn dein Frenchie Allergiesymptome zeigt, ist eine Ausschlussdiät der zuverlässigste Weg zur Diagnose:

  1. Mono-Protein-Futter wählen – nur EINE Proteinquelle, die dein Hund noch nie hatte (z. B. Lachs, Pferd oder Insekt).
  2. 8–12 Wochen strikt durchhalten – keine Leckerlis, kein Tischfutter, keine anderen Proteinquellen.
  3. Symptome dokumentieren – Fotos von Hautveränderungen, Stuhlkonsistenz notieren.
  4. Provokationstest – nach Besserung einzelne Proteine wieder einführen und beobachten.
  5. Dauerfutter festlegen – die verträglichen Proteine als Basis für die dauerhafte Ernährung nutzen.

In unserem Sortiment findest du speziell für allergische Hunde entwickeltes hypoallergenes Nassfutter mit Mono-Protein-Rezepturen. Ausführliche Informationen zu Allergie-Symptomen und Langzeitmanagement findest du in unserem Artikel Allergien und Unverträglichkeiten bei Französischen Bulldoggen.

Hundefutter-Abo für Französische Bulldoggen – lohnt es sich?

Immer mehr Frenchie-Besitzer setzen auf ein Hundefutter-Abo – und das aus guten Gründen. Gerade bei einer Rasse, die so empfindlich auf plötzliche Futterwechsel reagiert wie die Französische Bulldogge, bietet ein regelmäßiges Abo enorme Vorteile für Gesundheit und Geldbeutel:

  • Kostenersparnis: 10–20 % Rabatt gegenüber dem Einzelkauf. Bei einem 10-kg-Frenchie sparst du über ein Jahr gerechnet 70–150 €.
  • Nie wieder leer: Automatische Lieferung im gewählten Rhythmus (2, 4 oder 6 Wochen).
  • Immer frisch: Regelmäßige kleine Lieferungen statt großer Vorratshaltung – besonders bei Nassfutter ein Vorteil.
  • Flexibel: Jederzeit pausierbar, kündbar oder anpassbar – kein Vertrag mit Mindestlaufzeit.
  • Gleichmäßige Ernährung: Kein plötzlicher Futterwechsel, der bei empfindlichen Frenchie-Mägen Probleme verursacht.

Kostenvergleich: Einzelkauf vs. Abo (12 Monate)

Posten Einzelkauf/Jahr Abo/Jahr Ersparnis
Premium-Trockenfutter (2 kg/Monat) 480 € 384 € 96 €
Premium-Nassfutter (3 kg/Monat) 720 € 576 € 144 €
Mischfütterung 600 € 480 € 120 €

Einen ausführlichen Vergleich aller Hundefutter-Abo-Anbieter in Deutschland findest du in unserem Hundefutter-Abo Vergleich 2026.

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Die 5 häufigsten Fütterungsfehler bei Französischen Bulldoggen

Selbst erfahrene Hundebesitzer machen bei der Fütterung ihres Frenchies manchmal Fehler. Hier sind die fünf häufigsten Probleme und wie du sie vermeidest:

1. Zu große Portionen
Französische Bulldoggen sind Meister im Betteln – und viele Halter können den großen Augen nicht widerstehen. Doch schon 500 g Übergewicht belasten die ohnehin eingeschränkten Atemwege erheblich. Miss die Futtermenge mit einer Küchenwaage ab und orientiere dich an den Herstellerangaben, angepasst an den Body Condition Score deines Hundes.

2. Falsches Protein
Viele Standard-Hundefutter enthalten Rind oder Huhn als Hauptprotein – genau die Allergene, auf die Frenchies am häufigsten reagieren. Wenn dein Hund Juckreiz, Rötungen oder chronische Ohrentzündungen zeigt, probiere ein Mono-Protein-Futter mit Ente, Lachs oder Pferd.

3. Tischreste und menschliches Essen
Gewürzte, fettige oder zuckerhaltige Lebensmittel sind für Französische Bulldoggen besonders problematisch. Ihre empfindliche Verdauung reagiert mit Blähungen, Durchfall oder Erbrechen. Auch vermeintlich harmlose Lebensmittel wie Trauben, Zwiebeln oder Schokolade sind giftig. Einen vollständigen Überblick findest du in unserem Artikel Was dürfen Französische Bulldoggen essen?

4. Kein fester Fütterungsrhythmus
Frenchies brauchen Routine. Füttere möglichst immer zur gleichen Uhrzeit – idealerweise 2–3 Mahlzeiten pro Tag. Ein unregelmäßiger Rhythmus führt zu Verdauungsproblemen und verstärkt die typischen Blähungen. Lass das Futter nicht den ganzen Tag stehen (Ad-libitum-Fütterung), sondern räume den Napf nach 15–20 Minuten weg.

5. Zu wenig Wasser
Besonders bei reiner Trockenfutterfütterung trinken viele Frenchies zu wenig. Dehydrierung verschlimmert Verdauungsprobleme und kann die Nierenfunktion beeinträchtigen. Stelle immer frisches Wasser bereit, idealerweise an mehreren Stellen in der Wohnung. Bei Trockenfutter kannst du die Kroketten auch kurz in warmem Wasser einweichen – das erleichtert die Aufnahme und erhöht die Flüssigkeitszufuhr.

Futterumstellung bei Französischen Bulldoggen – Schritt für Schritt

Ein plötzlicher Futterwechsel ist für Französische Bulldoggen Gift. Ihr empfindliches Verdauungssystem braucht Zeit, um sich an neue Proteinquellen, Fettgehalte und Ballaststoffe anzupassen. Eine zu schnelle Umstellung führt fast immer zu Durchfall, Blähungen oder Erbrechen – genau die Symptome, die du mit dem neuen Futter eigentlich vermeiden wolltest.

Der 10-Tage-Umstellungsplan

Tag Altes Futter Neues Futter Worauf achten
Tag 1–2 80 % 20 % Stuhlkonsistenz beobachten
Tag 3–4 60 % 40 % Blähungen oder Durchfall?
Tag 5–6 40 % 60 % Akzeptanz prüfen
Tag 7–8 20 % 80 % Fast geschafft – Fell und Energie beobachten
Tag 9–10 0 % 100 % Vollständig umgestellt

Wichtig bei Frenchies: Wenn dein Hund während der Umstellung Durchfall bekommt, gehe einen Schritt zurück und halte das vorherige Mischverhältnis für 2–3 Tage bei. Bei anhaltendem Durchfall über mehr als 3 Tage solltest du deinen Tierarzt konsultieren. Frenchies mit bekannten Allergien brauchen manchmal sogar 14 Tage für eine vollständige Umstellung – Geduld ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Ein besonderer Tipp für mäkelige Frenchies: Wenn dein Bully das neue Futter zunächst verweigert, mische einen kleinen Löffel lauwarmes Wasser oder ungesalzene Knochenbrühe unter die Kroketten. Der verstärkte Geruch macht das Futter deutlich attraktiver für die kurze Frenchie-Nase. Zwinge deinen Hund aber niemals zum Fressen – ein gesunder Hund wird nicht freiwillig hungern.

Supplements und Nahrungsergänzungen für Französische Bulldoggen

Hochwertiges Futter deckt die meisten Nährstoffbedürfnisse deines Frenchies ab. Bei bestimmten Gesundheitsproblemen können gezielte Nahrungsergänzungen jedoch sinnvoll sein. Wichtig: Übertreibe es nicht – zu viele Supplements können die ausgewogene Nährstoffbalance des Futters stören und sogar schaden.

Sinnvolle Ergänzungen nach Bedarf

Supplement Wirkung Wann sinnvoll Dosierung (10 kg)
Omega-3-Fettsäuren (Lachsöl) Entzündungshemmend, Fell und Haut Allergien, stumpfes Fell, Hautprobleme ½ Teelöffel täglich
Probiotika Darmflora aufbauen, Verdauung stabilisieren Chronische Blähungen, nach Antibiotika Laut Herstellerangabe
Glucosamin/Chondroitin Gelenkschutz, Knorpelaufbau Ab 5 Jahren, bei Gelenkproblemen 500 mg Glucosamin/Tag
Kokosöl Fellglanz, antimikrobiell, Zahnpflege Trockenes Fell, Faltenekzeme ½ Teelöffel täglich (auch äußerlich)
Bierhefe B-Vitamine, Hautgesundheit, natürlicher Zeckenschutz Fellwechsel, stumpfes Fell 1 Tablette oder ½ TL Pulver

Omega-3-Fettsäuren sind für Französische Bulldoggen besonders wertvoll. Die entzündungshemmende Wirkung lindert Hautrötungen und Juckreiz – die häufigsten Allergiesymptome bei Frenchies. Hochwertiges Lachsöl enthält EPA und DHA in einem optimalen Verhältnis. Am einfachsten gibst du es direkt über das Futter. Viele Frenchie-Besitzer berichten bereits nach 4–6 Wochen von sichtbar besserem Fell und weniger Kratzen.

Probiotika sind die zweite wichtige Ergänzung für diese Rasse. Französische Bulldoggen haben eine empfindliche Darmflora, die leicht aus dem Gleichgewicht gerät – besonders nach Antibiotikagaben, Stresssituationen oder Futterwechseln. Spezielle Hunde-Probiotika mit Enterococcus faecium oder Bacillus coagulans können die Verdauung stabilisieren und Blähungen reduzieren. Beginne mit einer halben Dosis und steigere langsam über eine Woche.

Sprich die Gabe von Supplements grundsätzlich mit deinem Tierarzt ab, besonders wenn dein Frenchie Medikamente einnimmt. Manche Nahrungsergänzungen können Wechselwirkungen mit Arzneimitteln haben oder bei Überdosierung schaden.

BARF und Selbstkochen – eine Alternative für Frenchies?

BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) und selbstgekochtes Futter sind bei Hundehaltern beliebt. Für Französische Bulldoggen ist diese Ernährungsform jedoch mit besonderen Herausforderungen verbunden, die du kennen solltest, bevor du umstellst.

Vorteile von BARF für Frenchies

  • Volle Kontrolle über Zutaten – ideal bei multiplen Allergien, da du genau weißt, was im Napf landet
  • Keine versteckten Zusatzstoffe – kein Getreide, keine Konservierungsmittel, keine Füllstoffe
  • Hohe Akzeptanz – frisches Fleisch wird von den meisten Frenchies begeistert angenommen
  • Individuell anpassbar – Portionsgröße und Zusammensetzung auf deinen Hund zugeschnitten

Risiken und Nachteile bei Französischen Bulldoggen

  • Nährstoffimbalance: Ohne professionelle Rationsberechnung fehlen oft Kalzium, Zink, Jod oder Vitamin D. Besonders bei Frenchies mit ihrem kompakten Knochenbau kann ein Kalziummangel zu Gelenkproblemen führen.
  • Bakterielle Kontamination: Rohes Fleisch kann Salmonellen, Campylobacter oder Listerien enthalten. Frenchies mit geschwächtem Immunsystem sind anfälliger für Infektionen als robustere Rassen.
  • Knochenrisiko: Rohfleischknochen können bei Frenchies zu Verstopfungen führen. Durch die kurze Schnauze kauen sie Knochen weniger gründlich als langnasige Hunde, was das Risiko von Knochenbruchstücken im Magen-Darm-Trakt erhöht.
  • Zeitaufwand und Kosten: BARF-Mahlzeiten für einen Frenchie vorzubereiten dauert 20–30 Minuten pro Tag. Die monatlichen Kosten liegen bei 80–150 € und damit meist höher als bei hochwertigem Fertigfutter.
  • Hygiene: Rohes Fleisch in der Küche erfordert strikte Hygienemaßnahmen – ein Risiko besonders in Haushalten mit Kindern oder immungeschwächten Personen.

Unser Rat: Wenn du BARF für deinen Frenchie in Betracht ziehst, lasse dir unbedingt eine professionelle Rationsberechnung von einem Tierarzt mit Schwerpunkt Ernährungsberatung erstellen. Die Kosten dafür liegen bei 80–120 € und sind eine lohnende Investition in die Gesundheit deines Hundes. Für die meisten Frenchie-Besitzer ist allerdings hochwertiges Fertigfutter mit Mono-Protein und ohne Getreide die praktischere und sicherere Alternative – mit vergleichbarer Qualität bei deutlich weniger Aufwand.

Leckerlis und Snacks für Französische Bulldoggen

Leckerlis gehören zum Hundeleben dazu – zum Training, als Belohnung oder einfach als Liebesbeweis. Gerade bei Frenchies, die zu Übergewicht und Allergien neigen, ist die Snack-Wahl aber besonders wichtig. Die goldene Regel: Leckerlis sollten maximal 10 % der täglichen Kalorienzufuhr ausmachen. Bei einem 10-kg-Frenchie sind das etwa 30–40 Kalorien am Tag.

Gute Leckerlis für Frenchies

  • Getrocknetes Fleisch (Ente, Lachs, Pferd) – proteinreich, getreidefrei, hypoallergen. Perfekt für allergische Hunde und gleichzeitig hohe Akzeptanz.
  • Gemüse-Snacks (Karotte, Gurke, Zucchini) – kalorienarm, gut für die Zähne und die meisten Frenchies lieben den Crunch. Karotten sind besonders beliebt und können roh oder gekocht gegeben werden.
  • Gefrorene Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren) – antioxidantienreich und im Sommer eine willkommene Erfrischung. Nur in kleinen Mengen füttern.
  • Natürliche Kauartikel (Rinderkopfhaut, Kaninchenohren) – fördern die Zahnreinigung und beschäftigen deinen Frenchie. Vermeide Knochen und zu harte Kauartikel, die Zahnfrakturen verursachen können.

Leckerlis, die du vermeiden solltest

  • Getreidehaltige Hundekekse – können Allergien und Blähungen verstärken und haben oft hohen Zuckergehalt
  • Schweineohren und fettige Kauartikel – zu kalorienreich für den kompakten Frenchie-Körper und schwer verdaulich
  • Milchprodukte (Käse, Joghurt) – viele Frenchies sind laktoseintolerant, was zu Durchfall und Blähungen führt
  • Menschliche Snacks – Chips, Kekse und Brot sind tabu. Sie enthalten Gewürze, Salz und Zucker, die für den empfindlichen Frenchie-Magen problematisch sind.

Bedenke: Jedes Leckerli ist Teil der täglichen Kalorienaufnahme. Wenn du viel mit Leckerlis trainierst, reduziere die Hauptmahlzeit entsprechend. Ein einzelner Schweineohr-Snack kann bereits ein Drittel des täglichen Kalorienbedarfs eines Frenchies ausmachen – das entspricht einer halben Mahlzeit. Viele Hundetrainer empfehlen, einen Teil der regulären Tagesration als Trainingsleckerli zu verwenden, statt zusätzliche Kalorien hinzuzufügen.

Fazit – das beste Futter für deine Französische Bulldogge

Die Ernährung einer Französischen Bulldogge erfordert mehr Aufmerksamkeit als bei vielen anderen Rassen. Empfindliche Verdauung, Allergierisiko und die Neigung zu Übergewicht machen die Futterwahl zur wichtigen Gesundheitsentscheidung. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Getreidefreies Futter reduziert Blähungen und Allergierisiko
  • Kleine Kroketten sind Pflicht bei der kurzen Frenchie-Schnauze
  • Mono-Protein-Sorten (Ente, Lachs, Pferd) minimieren Unverträglichkeiten
  • Mischfütterung aus Nass- und Trockenfutter bietet die besten Vorteile
  • Portionskontrolle verhindert Übergewicht – wiege das Futter ab
  • Ein Futter-Abo spart Geld und garantiert gleichmäßige Versorgung

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Welches Futter bei Allergien der Französischen Bulldogge?
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Bei Allergien eignet sich hypoallergenes Futter mit einer einzigen Proteinquelle wie Lamm, Ente oder Insektenprotein. Eine Eliminationsdiät hilft, den Auslöser zu identifizieren.

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Ab wann sollte man Frenchie-Welpen auf Erwachsenenfutter umstellen?
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Französische Bulldoggen-Welpen sollten ab dem 10. bis 12. Lebensmonat schrittweise auf Erwachsenenfutter umgestellt werden. Die Umstellung dauert idealerweise 7-10 Tage.

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